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Cannabis und ADHS: Was die Studienlage wirklich zeigt
Cannabis bei ADHS ist eines der meistdiskutierten und gleichzeitig am dünnsten belegten Themen in der Cannabis-Medizin. Eine einzige kontrollierte Studie steht zahlreichen Patientenberichten gegenüber, die offizielle AWMF-Leitlinie empfiehlt cannabisbasierte Arzneimittel ausdrücklich nicht, und trotzdem ist ADHS in deutschen Befragungen eine der häufigsten Indikationen, wegen derer Patient:innen eine cannabisbasierte Therapie suchen. Dieser Beitrag ordnet die Forschung zu THC und CBD ein, benennt Risiken klar und erklärt, wann eine Ärzt:in medizinisches Cannabis bei ADHS überhaupt diskutieren würde — als Teil unserer Indikationen-Übersicht; siehe auch Cannabis bei Depression und Schlafstörungen.
Verfasst von
HealGreen Redaktionsteam
Zuverlässige und geprüfte medizinische Informationen, zusammengestellt von unserem Redaktionsteam und Apotheken
ADHS verstehen: Symptome, Ursachen und übliche Therapien
ADHS ist mehr als „Zappeligkeit" oder Konzentrationsschwäche. Wer die Studienlage zu Cannabis einordnen will, braucht zuerst ein klares Bild des Krankheitsbilds.
Kernsymptome bei Erwachsenen und Kindern
Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ist durch drei Kernsymptome gekennzeichnet: Hyperaktivität, Impulsivität und mangelnde Aufmerksamkeit. Bei der Mehrzahl der Betroffenen kommen weitere Beschwerden hinzu, am häufigsten Depression, antisoziales Verhalten, Persönlichkeitsstörungen, Schlafstörungen, Substanzabhängigkeit und Tics. Etwa die Hälfte der Fälle persistiert ins Erwachsenenalter. Klinisch dominieren dann eher Unaufmerksamkeit, Desorganisation, emotionale Überreaktivität, Wutausbrüche, Stimmungsschwankungen und die Schwierigkeit, Aufgaben zu Ende zu bringen.
Neurobiologische Hintergründe
ADHS gilt als Störung der Hirnreifung mit Schwerpunkt auf den exekutiven Funktionen: Impulskontrolle, Affekt- und Aufmerksamkeitsregulation, Arbeitsgedächtnis, Entscheidungsfähigkeit, Handlungsplanung und Prioritätensetzung. Spannend für die Cannabis-Frage ist eine Beobachtung aus der Grundlagenforschung: Das Endocannabinoid-System scheint bei ADHS dysreguliert zu sein. Im Serum von Jungen mit ADHS war die Aktivität der Fettsäureamidhydrolase (FAAH), die das körpereigene Cannabinoid Anandamid abbaut, vermindert. Auch ein Polymorphismus im FAAH-Gen (rs2295633) wurde mit ADHS assoziiert. Diese Befunde liefern eine biologische Begründung dafür, warum die Endocannabinoid-Achse bei ADHS überhaupt Thema ist. Quellen: Centonze, Bari et al. 2009; Ahmadalipour, Mehdizadeh Fanid et al. 2020; Diamond 2013
Standardtherapien: Stimulanzien und Verhaltenstherapie
Die etablierte Behandlung kombiniert in der Regel Stimulanzien wie Methylphenidat mit psychotherapeutischen Verfahren, vor allem Verhaltenstherapie. Diese Verfahren sind seit Jahrzehnten erprobt und in den Leitlinien der Fachgesellschaften abgebildet. Wichtig: Die AWMF-Behandlungsleitlinien zur ADHS empfehlen eine Behandlung mit cannabisbasierten Arzneimitteln nicht. Cannabis ist also keine Standardtherapie, sondern bewegt sich zwischen Patient:innenerfahrung und früher Studienlage. Quellen: AWMF 2017
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Cannabis bei ADHS: Was die aktuelle Forschung zu Cannabinoiden beschreibt
Warum sprechen Forscher:innen überhaupt über einen Zusammenhang zwischen Cannabinoiden und ADHS? Die Antwort liegt im körpereigenen Endocannabinoid-System (ECS), einem Regelkreis im Gehirn, der Stimmung, Stressverarbeitung, Belohnung und Aufmerksamkeit mitsteuert.
Endocannabinoid-System und Aufmerksamkeit
Das ECS funktioniert wie eine feine Bremse im Nervensystem: Bei zu starker neuronaler Erregung schüttet der Körper Endocannabinoide aus, die rückwärts auf den präsynaptischen CB1-Rezeptor wirken und die Freisetzung von Botenstoffen wie Dopamin, Noradrenalin, Serotonin, GABA und Glutamat dämpfen. CB1-Rezeptoren sind besonders dicht im Hippocampus, in den Basalganglien und im limbischen System vertreten, in moderater Dichte auch im Cortex und in der Amygdala. Eine zentrale Funktion ist die Modulation des dopaminergen Belohnungssystems, das auch bei Aufmerksamkeit und Impulskontrolle eine Rolle spielt.
Hypothesen zur Wirkung auf ADHS-Symptome
Bei ADHS gibt es Hinweise auf eine Dysregulation im Endocannabinoid-System: verminderte FAAH-Aktivität bei betroffenen Jungen, eine veränderte Allel- und Genotyp-Verteilung des FAAH-Gens (rs2295633) gegenüber gesunden Kontrollen. Daraus ergibt sich eine Hypothese, nicht mehr und nicht weniger: Wenn das ECS bei ADHS verändert arbeitet, könnten Cannabinoide theoretisch an Stellschrauben wie Dopamin, Stressregulation oder Impulskontrolle ansetzen. Ein klinischer Wirknachweis ist damit nicht erbracht, wie der Blick auf die Studienlage zeigt. Quellen: Centonze, Bari et al. 2009; Ahmadalipour, Mehdizadeh Fanid et al. 2020
Welche Studien zu Cannabis und ADHS gibt es konkret?
Die Studienlage zu Cannabis bei ADHS ist überschaubar. Eine einzige kontrollierte Studie, einige Fallberichte, eine Fallserie und Patientenbefragungen, das ist alles. Für eine so häufige Diagnose ist das wenig. Die offizielle AWMF-Leitlinie empfiehlt cannabisbasierte Arzneimittel daher ausdrücklich nicht. Quellen: AWMF 2017
Klinische Studien und Pilotuntersuchungen
Die bislang einzige kontrollierte Studie stammt von Cooper und Kolleg:innen aus dem Jahr 2017. Untersucht wurde Nabiximols, ein THC-CBD-Mundspray, an 30 Erwachsenen mit ADHS (mittleres Alter 38 Jahre, 19 Männer, 11 Frauen). Die mittlere Dosis lag bei rund 4,7 Sprühstößen täglich, was etwa 12,6 mg THC entspricht.
Der primäre Endpunkt, kognitive Leistung und Aktivitätsniveau im standardisierten Qb-Test, wurde in der Intention-to-treat-Analyse nicht signifikant verbessert. In den sekundären Endpunkten zeigten sich nominell signifikante Verbesserungen bei Hyperaktivität und Impulsivität (p = 0,03) sowie bei der kognitiven Inhibitionskontrolle (p = 0,05). Bei Unaufmerksamkeit (p = 0,10) und emotionaler Labilität (p = 0,11) deutete sich ein Trend an, ohne statistische Signifikanz zu erreichen.
Im Verumarm trat ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis auf (muskuläre Krämpfe) und drei leichte; in der Placebogruppe ein schwerwiegendes (kardiovaskuläre Probleme). Quellen: Cooper, Williams et al. 2017
Beobachtungsstudien und Selbstmedikation
Datenlage und Praxis klaffen auseinander. Vor 2017 wurden in Deutschland Ausnahmeerlaubnisse nach § 3 Abs. 2 BtMG für eine ärztlich begleitete Selbsttherapie mit Cannabis erteilt. Unter den Erlaubnisinhaber:innen war ADHS nach Schmerzstörungen die zweitgrößte Diagnosegruppe.
In einer 2020 in Deutschland durchgeführten Online-Befragung mit 1.028 Teilnehmenden war ADHS mit 13 % die am häufigsten genannte aktuelle Indikation für eine Therapie mit Medizinalcannabisblüten. Patient:innen berichteten nicht nur über eine Verbesserung der Kernsymptome, also Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität, sondern auch über positive Effekte auf Begleitsymptome wie Depression, Ängste und Schlafstörungen.
Auch in der BfArM-Begleiterhebung (2017–2022, rund 16.800 ausgewertete Datensätze) taucht ADHS als Diagnose auf: bei rund 1 % aller Fälle insgesamt, aber bei 5,2 % der mit Cannabisblüten behandelten Patient:innen. ADHS wird damit überproportional häufig mit Blüten therapiert und nicht mit Extrakten oder Dronabinol. Das BfArM weist ausdrücklich darauf hin, dass Begleiterhebungen die Anforderungen an klinische Studien nicht erfüllen und keinen Wirksamkeitsbeleg liefern. Quellen: Hazekamp, Ware et al. 2013; Mitchell, Sweitzer et al. 2016; Loflin, Earleywine et al. 2014; Grotenhermen und Müller-Vahl 2016; BfArM Begleiterhebung 2022
Fallberichte aus der Praxis
Fallberichte stehen in der Evidenzhierarchie unter kontrollierten Studien, ergänzen aber das Bild. Eine Einzelfallbeschreibung dokumentierte bei einem 28-jährigen Patienten mit ADHS nach Inhalation von Cannabis (THC-Serumspiegel 71 ng/ml) eine verbesserte Fahrsicherheit, gemessen mit den etablierten Fahreignungstests ART2020 und TAP.
In einer Fallserie mit 30 erwachsenen Patient:innen (mittleres Alter 30 Jahre, 28 männlich, 2 weiblich) berichteten Milz und Grotenhermen 2015 über positive Effekte cannabisbasierter Arzneimittel, also Dronabinol und Cannabisblüten, entweder als Monotherapie (n = 22) oder in Kombination mit einem Stimulanz (n = 8). Beobachtet wurden Verbesserungen bei Konzentration, Schlaf und Impulsivität. Dosierungen wurden nicht angegeben. Zusätzlich gibt es Hinweise aus Studien zum Tourette-Syndrom: Eine THC-haltige Therapie milderte dort wiederholt auch komorbide ADHS-Symptome.
Die Autor:innen kommen entsprechend zurückhaltend zu dem Schluss: Es braucht dringend größere kontrollierte Studien, um Wirksamkeit und Verträglichkeit cannabisbasierter Arzneimittel bei ADHS belastbar zu prüfen. Quellen: Milz und Grotenhermen 2015; Cooper, Williams et al. 2017; AWMF 2017
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Untersuchte Cannabinoide: THC, CBD und das Verhältnis zueinander
Cannabis ist kein einzelner Wirkstoff. Die Pflanze enthält über 100 verschiedene Cannabinoide, am besten erforscht sind THC und CBD. Beide haben sehr unterschiedliche Wirkprofile, und die Datenlage zu ADHS unterscheidet sich je nach Substanz deutlich.
THC bei ADHS-Symptomen
Die einzige kontrollierte Studie zu Cannabis bei erwachsenen ADHS-Patient:innen prüfte einen THC/CBD-haltigen Mundspray (Nabiximols) an 30 Erwachsenen. Der primäre Endpunkt, kognitive Leistung und Aktivitätsniveau, war statistisch nicht signifikant. In sekundären Endpunkten zeigten sich nominell signifikante Verbesserungen bei Hyperaktivität/Impulsivität (p = 0,03) und kognitiver Inhibitionskontrolle (p = 0,05) sowie ein Trend zur Verbesserung der Unaufmerksamkeit. In einer offenen Fallserie mit 30 Erwachsenen berichteten Behandelnde unter Dronabinol oder Cannabisblüten, teils als Mono-, teils als Kombinationstherapie, über Verbesserungen von Konzentration, Schlaf und Impulsivität. Eine Einzelfallstudie dokumentierte zudem eine verbesserte Fahrsicherheit unter THC bei einer ADHS-Patient:in. Quellen: Cooper, Williams et al. 2017; Milz und Grotenhermen 2015; Brunnauer, Segmiller et al. 2011
CBD bei ADHS-Symptomen
Für CBD allein gibt es bisher keine kontrollierten Studien speziell zur ADHS. Untersucht ist CBD vor allem bei Begleitsymptomen, die häufig mit ADHS einhergehen, etwa Angst und Schlaf. Hier zeigten kleinere kontrollierte Studien eine Reduktion von Angstsymptomen, allerdings mit Hinweisen auf eine glockenförmige Dosis-Wirkungs-Kurve: Eine mittlere Einmaldosis war wirksamer als sehr niedrige oder sehr hohe Dosen. Eine direkte Übertragung auf ADHS lässt sich daraus nicht ableiten. Quellen: Bergamaschi, Queiroz et al. 2011; Linares, Zuardi et al. 2019
Vollspektrum vs. Isolat
Vollspektrumextrakte enthalten neben THC und CBD weitere Cannabinoide, Terpene und Flavonoide. Der diskutierte „Entourage-Effekt" beschreibt, dass diese Begleitstoffe die Wirkung mitprägen können. Direkte Vergleichsdaten für ADHS fehlen. In einer placebokontrollierten Studie an Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung war ein Vollspektrumextrakt (CBD:THC 20:1) der reinen CBD/THC-Lösung im selben Verhältnis nominell überlegen, das ist ein Hinweis, aber keine Aussage zur ADHS. Quellen: Aran, Harel et al. 2021
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Grenzen der Studienlage und Risiken bei ADHS
Bevor man über Cannabis bei ADHS spricht, gehört Ehrlichkeit zur Beratung: Die Evidenz ist dünn, und es gibt reale Risiken.
Methodische Limitationen
Es existiert bislang nur eine einzige kontrollierte Studie zu Cannabis bei ADHS, Nabiximols bei 30 Erwachsenen. Der primäre Endpunkt im Qb-Test war nicht signifikant, lediglich sekundäre Endpunkte zeigten nominelle Verbesserungen. Daneben liegen einzelne Fallberichte und eine Fallserie mit ebenfalls 30 Patient:innen vor. Die deutsche AWMF-Leitlinie empfiehlt eine Behandlung mit cannabisbasierten Arzneimitteln bei ADHS daher nicht. Quellen: Cooper, Williams et al. 2017; Milz und Grotenhermen 2015; AWMF 2017
Risiken: Abhängigkeit, kognitive Effekte, Jugendliche
THC kann Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis und psychomotorische Geschwindigkeit kurzfristig einschränken, also genau die Funktionen, die bei ADHS ohnehin betroffen sind. In der BfArM-Begleiterhebung wurden bei 45 % der mit Cannabisarzneimitteln behandelten Patient:innen unerwünschte Wirkungen gemeldet, am häufigsten Müdigkeit (15 %), Schwindel (10,4 %) und Aufmerksamkeitsstörungen (4,7 %). Bei regelmäßigem Konsum ist das Risiko psychotischer Störungen um das 1,4- bis 3,4-fache erhöht, abhängig von Dosis und THC-Gehalt. Etwa 70 % der Cannabisabhängigen weisen eine psychische Komorbidität auf. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis etwa 25 Jahren ist die Hirnreifung nicht abgeschlossen, ein früher Konsumbeginn gilt als zentraler Risikofaktor für spätere Abhängigkeit und kognitive Defizite. Quellen: Schmidt-Wolf und Cremer-Schaeffer 2021; Hoch, Friemel et al. 2019; Bonnet und Scherbaum 2010
Was die Forschung noch nicht beantwortet
Unklar bleibt vor allem die Kausalität: Lindert Cannabis ADHS-Symptome, oder konsumieren Betroffene es im Sinne einer Selbstmedikation, weil andere Therapien nicht ausreichen? Es fehlen große, randomisierte Studien, Langzeitdaten und Vergleiche mit etablierten Therapien. Quellen: Bonnet und Scherbaum 2010; Cooper, Williams et al. 2017
Rolle der Ärzt:in bei der Therapie-Entscheidung
Cannabis ist bei ADHS keine Erstlinien-Therapie. Die Entscheidung trifft immer eine approbierte Ärzt:in im Einzelfall, auf Basis deiner Vorgeschichte, deiner bisherigen Behandlungen und der aktuellen Studienlage.
Wann Cannabis als Option diskutiert wird
Die Voraussetzungen für eine Verordnung von Cannabisarzneimitteln sind in § 31 Abs. 6 SGB V geregelt: Es muss eine schwerwiegende Erkrankung vorliegen, für die anerkannte Standardtherapien nicht zur Verfügung stehen oder nicht angewendet werden können, und es muss eine „nicht ganz entfernt liegende Aussicht" auf eine spürbare positive Einwirkung bestehen. Die Therapieverantwortung liegt vollständig beim verschreibenden Vertragsarzt bzw. der Vertragsärztin. Quellen: § 31 Abs. 6 SGB V
Abgrenzung zur Erstlinien-Therapie
Bei ADHS gelten Verhaltenstherapie und, wo medizinisch indiziert, Stimulanzien wie Methylphenidat als etablierte Erstlinien-Optionen. Die AWMF-Behandlungsleitlinien empfehlen aktuell keine Behandlung mit cannabisbasierten Arzneimitteln, da kontrollierte Studien fehlen. Cannabis bei ADHS kommt also nur dann in Frage, wenn die Standardtherapie nicht ausreichend wirkt oder nicht vertragen wird, und wenn die Ärzt:in dies im Einzelfall plausibel begründen kann. Quellen: AWMF 2017
Telemedizinische Fernbehandlung bei HealGreen
Bei HealGreen läuft die ärztliche Prüfung asynchron und schriftlich ab. Du beantwortest in etwa drei Minuten einen strukturierten Fragebogen zu Symptomen, Vorerkrankungen und bisherigen Therapien. Eine approbierte deutsche Ärzt:in prüft deine Angaben im Rahmen der telemedizinischen Fernbehandlung. Bei Rückfragen meldet sich die ärztliche Seite schriftlich. Liegt aus medizinischer Sicht eine Eignung vor, erhältst du ein E-Rezept, das du in einer deutschen Partnerapotheke einlösen kannst. Eine Garantie auf ein Rezept gibt es nicht, am Anfang steht immer die ärztliche Einzelfallprüfung.
Quellen (19)
FAQ
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Indikationen
Studienlage zu Cannabis bei einzelnen Erkrankungen.
Depression
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Cannabinoide bei posttraumatischer Belastungsstörung.
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Medizinischer Haftungsausschluss
Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die zitierten Studien beschreiben den aktuellen Stand der Forschung, nicht das individuelle Ansprechen einer bestimmten Patient:in. Eine cannabisbasierte Therapie kommt nur nach individueller ärztlicher Prüfung und Verordnung in Betracht. Bei akuten oder anhaltenden Beschwerden wende dich an deine Ärzt:in oder Apotheker:in.

